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Zermatt, Schweiz
Die Firma Ecosign wurde 2001 von der Gemeinde Zermatt beauftragt, die bestehenden sowie zukünftige Bauzonen in der Ortschaft Zermatt zu studieren und daraufhin die Dichte und Lage der Einwohner und Touristen zu dokumentieren, wobei die Skifahrergehdistanz zu den Zubringerbahnen in der Ortschaft Zermatt ein wichtige Rolle spielte. Derzeitig ist lediglich 60% an Bauland innerhalb der Ortschaft Zermatt bebaut. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass sich die Bettenanzahl für Einwohner und Touristen um ungefähr 165% erhöht sobald die Ortschaft Zermatt das natürliche Ausbauende erreicht hat. Dieser natürliche Anstieg übt erheblichen Druck auf die Fussgängerstrassen und Gehwege, sowie auf das Bahnsystem ab Täsch und auf die Lieferung von Fracht aus und erschwert den Service zu den verschiedenen Geschäften, Hotels und Privathäuser in Zermatt.
Ecosign hat empfohlen, dass nach und nach insgesamt vier neue Systeme eingeführt werden, die zu der effizienten und bequemen Zirkulation der Einwohner und Gästen, sowie von Fracht und Service innerhalb der Ortschaft Zermatt beitragen. Dazu gehören zwei Rollsteige in Tunnels; ein 600 Meter langes Personenbeförderungssystem ab der Kirchstrassenbrücke bis zu den Aufzügen bei der Talstation Schlumatten; ein besseres Fussgängernetz, das die Fussgänger an gewissen wichtigen Durchfahrtsstrassen von den zahlreichen Elektrowagen und Bussen trennt; und ein Konzept für Gütertransport ähnlich dem von Oberlech, Österreich, welches aus einer unterirdischen 3000 Quadratmeter großen Warenumschlagsstelle beim Bahnhof und einem 1140 Meter langen Tunnelsystem besteht. Das Konzept sieht vor, dass sämtliche Liefer- und Gepäck- und Servicewagen dieses Tunnelsystem benutzen, um in die wesentlichen Wohngegenden zu gelangen und dadurch die Strassen im Ort für die Fussgänger frei bleiben.
Das vorgeschlagene Fußgängernetz und Straßenbild, sowohl als auch das Tunnel- und Personenbeförderungssystem können nach und nach in verschiedenen Etappen mittels eines Ortsverschönerungsplans implementiert werden mit dem Ziel, Zermatt als einen der weltweit begehrtesten Gebirgsorte für Feriengäste und Einwohner beizubehalten.
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